Sugar Glider Nía wurde aus ungeeigneter Haltung gerettet und erhält nun artgerechte Betreuung.

Sugar Glider Nía: vom Fundtier zur Rettung

Bei einem Spaziergang machte eine Frau eine ungewöhnliche Entdeckung: In einem kleinen Käfig saß ein Sugar Glider (Kurzkopfgleitbeutler) namens Nía. Aus Mitleid nahm sie das Tier mit nach Hause, um Nía dort ein besseres Leben zu ermöglichen.

Kein geeignetes Haustier

So gut die Absichten auch waren, schnell zeigte sich, dass die Haltung eines Sugar Gliders nicht einfach ist. Diese Tiere sind nachtaktiv und benötigen tagsüber Ruhe. Zudem sind sie äußerst sozial und können nicht ohne Artgenossen leben. Nía war sehr einsam. So einsam, dass sie anfing Menschen und sich selbst zu beißen.

Zum Glück wurden wir kontaktiert und konnten Nía übernehmen und ihr einen Platz geben, an dem sie die richtige Pflege, fachkundige Betreuung und den notwendigen sozialen Kontakt erhält.

Nahaufnahme eines Sugar Gliders: Wildtier mit großen Augen, häufig fälschlich als Haustier gehalten.
Sugar Glider Nía

Video ansehen

In dem folgenden Video berichtet Nías ehemalige Besitzerin offen über ihre Erfahrungen und darüber, was sie aus dieser Situation gelernt hat.

Weitere Informationen:

Mehr Neuigkeiten

Ein Affe wird durch einen Gitterzaun gefüttert.

Welt-Zoonosentag

Jedes Jahr am 6. Juli wird der Welt-Zoonosentag gefeiert, um das Bewusstsein für Infektionskrankheiten zu schärfen, die zwischen Tieren und Menschen übertragbar sind – sogenannte

Weiterlesen