Umsiedlung

Ein neues Zuhause

Wenn sich die Tiere vollständig erholt haben, sind sie bereit für die Umsiedlung! Wir stehen in Kontakt mit Hunderten von Tierparks in Europa.

Natürlich vermitteln wir nur Tiere in Parks, die eine gute Unterbringung und Pflege für unsere Tiere garantieren können. Die Tiere bekommen ein schönes und geräumiges Zuhause, in dem sie für den Rest ihres Lebens bleiben können. Gleichzeitig schafft das Rettungszentrum Platz für andere notleidende Tiere.

Einige Tiere werden direkt nach ihrer Quarantänezeit an eine neue Adresse vermittelt, andere bleiben jahrelang bei AAP. Zum einen, weil sie mehr Zeit brauchen, um sich zu erholen, zum anderen, weil wir nicht immer sofort eine geeignete Adresse für die Umsiedlung finden.

Die Aussicht auf eine erfolgreiche Umsiedlung hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Die jeweilige Art: Einige Arten sind besser für Zoos geeignet als andere.
  • die Größe der Gruppe: Größere Gruppen lassen sich leichter umsiedeln als kleine Gruppen.
  • Der Pflegebedarf eines Tieres: Manche Tiere brauchen mehr Aufmerksamkeit als normal, und ein Umsiedlungspartner muss in der Lage sein, dies zu leisten.
Löwe Reza musste jahrelang in einem Zirkuswagen leben. Bei AAP konnte er sich erholen. Reza hat jetzt ein schönes Zuhause in einem spanischen Tierpark.
Fünf ehemalige Zirkustiger wurden 2018 in einen Tierpark in England umgesiedelt, wo sie ein würdevolles Leben genießen können.
Eine Gruppe von vier Schimpansen konnte in einem wunderschönen Zoo in Skopje, Mazedonien, untergebracht werden.
Die wilden Waschbären, die bei AAP aufgenommen werden, bekommen ein schönes Zuhause bei einem unserer Umsiedlungspartner. Hier können sie in Sicherheit leben.
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Fragen und Antworten - Umsiedlung

AAP ist ein Aufnahmezentrum und somit eine vorübergehende Adresse für die Tiere. Wenn wir unsere Tiere zu unseren Partnern umsiedeln, erhalten sie in der Regel ein geräumigeres Zuhause mit mehr Ausstattung und können dort für den Rest ihres Lebens bleiben. Gleichzeitig wird bei AAP wieder Platz frei für andere Tiere in Not!

Leider ist dies fast nie möglich. Viele Tiere können aufgrund ihrer Vergangenheit nicht selbstständig in der Wildnis überleben.

Ja, manche Tiere sind zu alt oder kommen schlecht mit anderen Tieren aus. Wir sind dann schon froh, dass sie hier mit einem Gefährten gut zusammenleben können. Auch ehemalige Labortiere, die z. B. mit HIV infiziert sind (Schimpansen und Langschwanzmakaken), werden für den Rest ihres Lebens bei AAP bleiben.

Wenn sich die Tiere physisch und psychisch ausreichend erholt haben und die Dynamik der Tiergruppe stabil ist.

AAP hat ein weltweites Netz von Kontakten zu einer großen Anzahl von Zoos, Reservaten und Wildparks aufgebaut. Wir arbeiten zum Beispiel mit Zoos zusammen, die der EARS (European Association of Zoos and Aquaria) angeschlossen sind. Die vollständige Übersicht finden Sie auf dieser Karte.

Die Umsiedlungspartner werden von der Stiftung AAP überprüft. Wir prüfen ihre Arbeitsmethoden (Tiermanagement, Zucht, Euthanasiepolitik, Bildung, öffentliche Sicherheit), Tierpflege, Auftrag und Vision sowie den Einsatz von Tieren in öffentlichen Präsentationen. AAP zieht auch unabhängige Experten und andere Quellen zu Rate. Darüber hinaus führt AAP regelmäßig zusätzliche persönliche Vor-Ort-Kontrollen durch.

Gewiss. Die Tiere bleiben immer Eigentum von AAP und wir stehen in engem Kontakt mit den Umsiedlungspartnern, damit wir wissen, wie es den Tieren geht.